Project:
Reunion & Revival

Wie alles begann...

Markus: "Mit 14 habe ich in total veregneten Osterferien einfach mal Gitarre gelernt - und mit Akustik-Gitarre Hannes Wader und Reinhard Mey gepickt. Mit Dylan & Young musste es dann aber bald auch schon eine E-Gitarre sein - und The Who und Stones." 

So wurde aus einer lockeren Schüler-Formation mit gecoverten Songs dann 1981 eine feste Band mit Wurzeln in Bonn - Bad Godesberg, um genau zu sein. 

"Gleichzeitig, so mit 16, 17, habe ich dann begonnen, eigene Songs zu texten und zu komponieren - anfangs ausschließlich in Englisch: Deutsch war erstmal "peinlich"... Zusammen mit Jürgen habe ich dann die Arrangements entwickel - und diese Rohfassungen haben wir dann mit in den Proberaum gebracht. 
Na, und dann - plötzlch war er da: der erste echte Auftritt!" 

Aber wie soll die Band heißen? Wochenlang haben wir nach einem Bandnamen gesucht: soll er auf Englisch sein oder besser auf Deutsch? Sogar Latein war mal eine Überlegung... Eher sophisticated oder witzig, mit Lokalpatriotismus oder lieber weltbürgerlich?
"In Ermangelung besserer Ideen wurde uns der Bandname dann letzendlich drei Wochen vor dem Auftritt 1981 von dem Drucker abgerungen, der um seine Deadline für die Konzert-Plakate fürchtete", lacht Markus. So entstand aus den Anfangsbuchstaben der Gründungsmitglieder  
Markus Fürst (damals noch Markus Flaschenträger), Martin Kirchner, Wolfgang Held und Juergen Edlinger schließlich der Bandname MAMA WOJU kreiert. 

Nach dem folgenden überraschend guten (und überraschend beklatschtem) Debutauftritt 1982 als Headliner und Geheimtipp (Stilrichtung aus dem Plakat: "Abwarten...") auf einem Rock-Festival im Konrad-Adenauer-Gymnasium (besser bekannt als KAG), absolvierten MAMA WOJU in den ersten Jahren zunächst zahlreiche kleinere Auftritte in Jugendzentren, Kneipen und Clubs, ehe die Band ab 1983 auf größeren Bühnen und im Rahmen von regionalen Festivals spielten. Als Gast kam immer Manfred Amrehn (damals Manfred Pütz) mit seiner Blues-Harp bei Blues-lastigen Titeln mit auf die Bühne.

Bis zu unserer Auflösung 1987 wechselte die Besetzung mehrere Male, wobei Markus und Jürgen weiterhin das Rückgrat bildeten: 1983 stieg nach längerer Suche als fester neuer Schlagzeuger Matthias Knoche ein, 1984 wurde dann Wolfgang, der in die USA auswanderte, durch Olaf Strauß am Bass ersetzt. In dieser Formation spielten wir dann noch bis Ende 1986 zusammen.

Wie es weiter ging...

In den Jahren nach der unfreiwilligen Bandauflösung nahm Markus mit Jürgen und weiteren Musikern immer wieder neue Songs auf und war u.a. Moderator einer eigenen Musiksendung im Privatradio. Bis heute ist er als Texter und Komponist aktiv und arbeitete an musikalischen Projekten (MoreMusic, MarkAndRemark). Jürgen war weiter als Leadgitarrist in mehreren Bands unterwegs, zuletzt bei der Coverband "Supper's ready". Auch Matthias spielte die letzten Jahrzehnte als Drummer in mehreren Formationen - u.a bei "Zwischenlösung". Manfred ist seit Jahren in der Formation „A. G. and the Motel Kings“ als Frontman und Bluesharp-Spieler im Köln-Bonner Raum aktiv. Und Wolle ist heute erfolgreicher Filmemacher und lebt in New York. 

Und dann, im Sommer 2024, hatten Markus und Jürgen zur selben Zeit an zwei unterschiedlichen Orten die gleiche Idee - zunächst ohne voneinander zu wissen...

DAS PROJEKT



 
 
 
 
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